Apothekenplanung Höferlin

Innenarchitektur – im Allgemeinen und im Gesundheitswesen

Schon lange habe ich vor, etwas über den Beruf des Innenarchitekten bzw. der Innenarchitektin zu schreiben. Bisher habe ich das allerdings immer vor mir hergeschoben, weil ich dachte, es gerät zu sehr zu einer Systemkritik. Und vielleicht wird es das im Prinzip auch. Denn es gibt einige Mythen, die sich um das Berufsfeld „Innenarchitektur“ ranken.

Innenarchitekten gelten landläufig als die, die es nicht zum Architekten „gebracht haben“. Hinzu kommt, dass viele Kollegen/-innen aus dem Hochbau der Meinung sind, dass die Innenarchitektur quasi eine Fachrichtung im „großen Bereich“ der Architektur darstellt. „Das bisschen Innenarchitektur können wir eben mal mitmachen“, heißt es dann und wann. Doch ist eine solche Einstellung unseres Erachtens meilenweit von der Wirklichkeit entfernt.

„Schöner Wohnen“ ist nur eine Zeitschrift

Die Innenarchitektur ist viel mehr als eine schöngeistige Disziplin, die sich mit dem Arrangement von Farben, Materialien und Accessoires beschäftigt. Das Herstellen von „Idyllen“, wie sie in Wohnmagazinen gezeigt werden, gehört in den seltensten Fällen tatsächlich zum Berufsbild. Ich selbst kenne nur eine Innenarchitektin, die ausschließlich für Privatkunden arbeitet und perfekt drapierte Interieurs kreiert. Zufälligerweise verkörpert diese Kollegin jedes Klischee, welches man sich in Sachen „Designerin“ nur vorstellen kann: Sportwagen, üppiger Schmuck, schicke Handtasche. Eigentlich eine Karikatur des Berufsstandes und dennoch eine sehr angenehme und kompetente Zeitgenossin, mit der man Pferde stehlen könnte, wenn es darauf ankäme.

Innenarchitektur hält allemal mit

Die Ausbildung in der Innenarchitektur unterscheidet sich gar nicht so stark von der in der Architektur. Das Grundstudium ist an einigen Hochschulen völlig identisch und erst danach wird entschieden, in welche Richtung es gehen soll. In unserem Büro arbeiten wir im Übrigen ausschließlich für gewerbliche Auftraggeber/-innen. Was bedeutet, dass die Wirtschaftlichkeit unserer Projekte einen extrem hohen Stellenwert hat. Wirtschaftlich sein heißt, nicht „billig“ sein, sondern erfolgreich – und zwar für das Business unserer Kunden/-innen. 

Wir sind keineswegs dafür angetreten auf Kosten derer, „Monumente für unser Ego“ zu realisieren. Ganz im Gegenteil: Wir müssen und wollen uns in die Situation unserer Zielgruppen hineindenken, und die gestellte Aufgabe in optimaler Weise erledigen. Wenn das Ergebnis unsere Kunden/-innen nach vorne bringt und ihnen zum Erfolg verhilft, dann haben wir alles richtig gemacht. Dann ist das Projekt ebenso ein Erfolg für unser Planungsteam.  


Spezialisierung? Z. B. Innenarchitektur im Gesundheitswesen 

Ich begreife die Innenarchitektur als Mittel, Lebens-/Arbeitsräume so zu gestalten, dass Menschen sich einerseits darin wohlfühlen und andererseits maximalen Erfolg in ihrem Beruf erreichen können. Bei uns handelt es sich in vielen Fällen um die Tätigkeiten von Apothekern/-innen und vom Apotheken-Fachpersonal. U. a. gehört es zu unseren Aufgaben, uns mit logistischen Prozessen auseinanderzusetzen, um einen guten und präzisen Workflow zu generieren. „Schön“ wird das Ganze dann fast von alleine, wenn sich die entsprechenden Erfolge einstellen.

Es ist mir klar, dass viele Kollegen/-innen das etwas anders sehen, und nicht abgeneigt sind, ihre Projekte in der Fachpresse gut präsentiert zu wissen. Das ist für uns völlig nebensächlich. Wenn etwas über uns veröffentlicht wird, legen wir vielmehr besonderen Wert darauf, dass es für unsere Zielgruppen, die sich aus Investoren, Ärzten und Apothekern zusammensetzen, Sinn ergibt. Ergo streben wir als spezialisiertes Planungsteam Veröffentlichungen im „Ärzteblatt“, in der „Pharmazeutischen Zeitung“ oder „Apothekerzeitung“ an, keinesfalls in der „AIT“ oder in der „Schöner Wohnen“.

Warum sich viele Kollegen so gerne als Selbstdarsteller inszenieren, ist mir bis heute ein Rätsel. Erfolg sollte sich durch Leistung einstellen und nicht durch Optik. Es geht schlichtweg um die Auseinandersetzung mit den Anforderungen in der Architektur/Innenarchitektur und mit der Entwicklung adäquater Lösungen. Das führt meistens automatisch dazu, sich auf das eine oder andere Gebiet zu spezialisieren. Und es gibt viele Möglichkeiten im Feld der Innenarchitektur. 



Wir vom Höferlin & Höferlin Planungsteam sind fokussiert auf „Projekte im Gesundheitswesen“. Andere haben Schwerpunkte bei speziellen Ladenbauthemen (Bäckereien, Textilläden, Sportgeschäfte etc.) oder im Messebau, der Lichttechnik, dem Wohnungsbau, der Produktentwicklung oder, oder, oder ...

In keinem Fall handelt es sich dabei um Menschen, mit den Spezialgebieten „Kissen knicken“ oder „Stühle rücken“, sondern um hoch qualifizierte Kollegen/-innen, die sich auf ihrem Gebiet einen hohen Schatz an Erfahrungen und Kenntnissen angeeignet haben. Als Fazit möchte ich behaupten, dass die Innenarchitektur zwar keine diffuse Materie ist, aber auch kein absolut klares Bild einer eindeutigen Berufsinterpretation zulässt.

Es ist heterogen und vielschichtig – und vor allem ganz und gar phantastisch.

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