Apothekenplanung Höferlin

Auf die Apotheke vor Ort ist Verlass

Zieht man eine vorläufige Bilanz, wie sich unsere Apothekenplanungen und Bauvorhaben mit der anhaltenden pandemischen Lage verändert haben, lässt sich einiges feststellen.

Die Apotheke berät ausführlich, Medikamente sind sofort oder innerhalb weniger Stunden verfügbar

Die aktuell überall spürbare Sensibilisierung äußerst sich unter anderem dadurch, dass alle Beteiligten extrem großen Wert auf effektive Hygienemaßnahmen legen. Bislang war das Schwerpunktthema bei der Konzeption einer Offizin die Diskretion. Das hat sich nun verändert. Trennscheiben im HV sind heute obligatorisch und werden bereits in der Erstplanung berücksichtigt.
 
Beobachtet man die Zahl der Apothekeneröffnungen oder den Bedarf an Sanierungsmaßnahmen, ist die Fokussierung auf qualitativ anspruchsvolle Apotheken abzulesen. Dennoch ist klar, dass sich eine Vielzahl von Betrieben aus dem Markt verabschieden wird. Diese Tendenz hält schon länger an und der Prozess ist lange nicht abgeschlossen. Die Betreiberinnen und Betreiber, die neu an den Start gehen, sichern sich deshalb erstklassige Standorte oder übernehmen einfach gut gehende Apotheken. Ein erhöhter Bedarf an Neubauten ergibt sich daraus nicht, löst jedoch Sanierungsbedarfe für lukrative Bestandsapotheken aus.

Qualitätsansprüche an Apotheken und die Internetaffinität steigen

Die beschriebenen Entwicklungen stehen für das Credo „Qualität statt Quantität“. Noch vor einigen Jahren wurden schon einmal Apotheken eröffnet, nur um einen vermeintlichen Standort zu sichern und um zu verhindern, dass ein anderer Apotheker oder eine andere Apothekerin sich engagiert. Diese Zeiten sind zum Glück vorbei. Das Aufkommen des Onlinehandels mit Apothekenartikeln, Kosmetik und Medikamenten hat den Markt sowieso grundlegend verändert.
 
Und natürlich besteht eine Tendenz zur Online-Apotheke, vor allem aus Gründen des Preises, aber ebenso wegen der Affinität jüngerer Menschen zum Internet. An dieser Stelle muss die Apothekeninhaberschaft ihre Standortkarte ausspielen: die individuelle, schnelle und unkomplizierte Beratung und sofortige Bereitstellung eines Medikaments oder anderer Produkte. Denn so schnell wie die örtliche Apotheke kann ein Internethändler niemals sein. Zudem hindert niemand den örtlichen Apothekenbetreiber daran, selbst einen Onlineshop zu eröffnen. Dieser Vertriebsweg wird ja bereits in vielen Apotheken praktiziert.

Mit gutem Service und Vertrauen Bestandskunden halten

Im Grunde genügt es schon, einfach einen zuvorkommenden, umfassenden Service anzubieten und seinen Kundenkreis rundum zufriedenzustellen. Das machen die meisten Inhaber und Inhaberinnen von Apotheken bereits heute und sorgen für eine enge Bindung an ihre Kunden und Kundinnen. Warum sollte ein Patient bzw. Kunde dieses „umsorgt sein“ nicht nutzen wollen? Es müsste einiges schiefgehen, bevor Stammkunden davonlaufen.
 
In jedem Business – nicht nur bei den Apotheken – muss eine Konzentration auf das Wesentliche erfolgen. Eine Analyse zum Bedarf der Zielgruppen ist aus meiner Perspektive unerlässlich. Parallel dazu: die Stärkung der Kommunikation zwischen Apothekenteam und Kundschaft, um zu demonstrieren, wie viel besser es ist, einen persönlichen Ansprechpartner für zum Teil delikate Fragen rund um die Gesundheit zu haben. Vertrauen ist das Zauberwort.

Vertrauen, auch in Sachen Sicherheit und Hygiene

Die Pandemie hat uns einiges gelehrt, was zwar schon vorher existierte und wichtig war, nun aber absolut im Fokus steht. Sauberkeit, Sorgfalt, Vorsicht, frische Luft, Distanz etc. All diese Anforderungen haben in der aktuellen Lage für Apotheken und andere Anbieter im Einzelhandel oder einer Dienstleistung Features zur Gewohnheit werden lassen, die früher eher selten oder gar nicht vorkamen.

Zu den gängigen Instrumenten und Maßnahmen, die wir heute eigentlich jedem Apotheker und jeder Apothekerin empfehlen, zählen z. B.:

  • Hygieneabstandsmarkierungen,
  • Trennscheiben,
  • Hygienespender,
  • reduzierte Kundenzahlen in der Offizin,
  • Maßnahmen zur Luftreinigung
  • und nicht zu vergessen: die gezielte Kommunikation dieser Maßnahmen an die Kunden und Kundinnen.

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