Glaslichtdecke Fa. Hettich

Die Planung einer Glaslichtdecke erfordert ein hohes Maß an Präzision und Kenntnisse im Bereich des Strahlungs- bzw. Diffusionsverhaltens von Glaswerkstoffen. Nichts führt eine Lichtdecke mehr ad absurdum, als wenn man nach der Montage die Art der Lichterzeugung mit bloßem Auge durch die Deckenanlage hindurch erkennen kann. Eine Lichtdecke simuliert den Nordhimmel. Gewünscht ist in aller Regel ein blendfreies, diffuses, gleichmäßiges Licht von hoher Intensität.

Wenn nun die Anforderung an eine runde Konstruktion besteht, so ist dies einfacher mit einer Spannfolie zu erreichen, aber eine Revision der Leuchten durch hauseigenes Personal ist nahezu unmöglich. Deshalb wird hier eine Konstruktion bevorzugt, die es erlaubt, jedes einzelne Deckenfeld herauszunehmen und ggf. auch durch ein neues zu erstzten, oder aber die dahinter liegende Technik zu erreichen. Auch das Entfernen von Schmutz und Ablagerungen auf den Gläsern ist so erheblich einfacher.

Als Faustregel für den Leuchtenabstand, unter dem Aspekt der Diffusität, gilt Abstand der Glasdecke von der Leuchtenebene = Abstand der Leuchte.